Abschluß einer Etappe: Rückschau, Dank und Loslassen

Klausuren sind für deine MitarbeiterInnen im Team die Möglichkeit, über einen oder mehrere Tage hinweg intensiv miteinander zu arbeiten. Dabei kann es sowohl um inhaltliche Dinge gehen, als auch um Teamentwicklungsthemen. Gerne verbinde ich beides miteinander.

Ein besonderer Anlaß für eine Klausur kann der Abschluß einer Etappe sein. Das kann der Abschluß eines Projektes sein, der Abschluß eines Jahres oder der Abschluß eines Teams.

Die Klausur beginnt wie immer mit der Auftragsklärung im Vorfeld. Klassischerweise dürfte sich ein Teil der Klausur mit einer Rückschau beschäftigen. Was ist in welchem Zeitraum wann passiert? Welche personellen Veränderungen haben wir erlebt? Was waren die Rahmenbedingungen, welche Höhen und Krisen haben wir gemeistert?

Dann gibt es einen individuellen Teil, bei dem jede/r in sich hineinhören kann, was die besonders bemerkenswerten Ereignisse und Gefühle dazu waren. Und dann gibt es einen Austausch darüber in dem Platz für Dank sein soll, und auch Platz zum Loslassen all der Anteile, die einen schwer ums Herz werden lassen. Hierbei bietet sich ein ritueller Ablauf an. Je nach Offenheit des Teams und der Teamleitung kann dem rituellen Aspekt mehr oder weniger Raum gegeben werden.

Anfang einer Etappe: Gemeinsam auf den Weg machen

Klausuren sind für deine MitarbeiterInnen im Team die Möglichkeit, über einen oder mehrere Tage hinweg intensiv miteinander zu arbeiten. Dabei kann es sowohl um inhaltliche Dinge gehen, als auch um Teamentwicklungsthemen. Gerne verbinde ich beides miteinander.

Ein besonderer Anlaß für eine Klausur kann eine Veränderung im Team bzw. der Anfang eines Teams sein. Bevor MitarbeiterInnen in eine inhaltliche Auseinandersetzung miteinander gehen, sollten sie sich kennen und einschätzen können. Dazu bietet es sich an, sich einen Tag in ein Seminarhaus zurück zu ziehen und sich Schritt für Schritt in einem sicheren Rahmen kennenzulernen.

In einem Auftragsklärungsgespräch besprechen wir, wie die aktuelle Konstellation entstanden ist, was die Vorgeschichte ist, und in welche Richtung sich das Team entwickeln soll.

In einem gemeinsamen Prozess entsteht während der Klausur ein gemeinsames Bild von der gemeinsamen Situation. Und gleichzeitig wird auch klar, dass es viele Unterschiede gibt, Unterschiede die vor allem auch als wertvoll wahrgenommen werden können, denn sie eröffnen eine Bandbreite an Möglichkeiten.

Begleitung von Klausuren

Klausuren sind für die Teams die Möglichkeit, über einen oder mehrere Tage hinweg intensiv miteinander zu arbeiten. Dabei kann es sowohl um inhaltliche Dinge gehen, als auch um Teamentwicklungsthemen. Gerne verbinde ich beides miteinander.

Mir ist es wichtig, transparent und nachvollziehbar zu arbeiten. Eine Klausur soll ein Werkzeug für dich sein, das dir hilft, deine Ziele bzw. die Ziele deines Teams zu erreichen. Der typische Ablauf einer Klausur mit mir startet mit einer Auftragsklärung. Diese kann persönlich oder online erfolgen. Anschließend werde ich einen zeitlichen und inhaltlichen Ablauf erarbeiten und dir diesen Ablaufvorschlag zusenden. Dadurch hast du die Möglichkeit, ein Gespür für den Tag zu bekommen und kannst noch gestalterisch nachjustieren. Während der Klausur halte ich immer wieder mit dir Rücksprache, und gemeinsam entscheiden wir, wo wir gerade stehen und welche Anpassungen im Ablauf es braucht.

Klausuren können auch als Ersatz oder Ergänzung zu Supervision genutzt werden. In manch einem beruflichen Umfeld ist es leichter, gemeinsam einen Tag lang konzentriert zu arbeiten, als alle 1-2 Monate 2 Einheiten Supervision in die Dienstpläne zu integrieren. Ein weiterer Vorteile einer Klausur gegenüber einer Supervision ist es, dass intensiv an einen Thema gearbeitet werden kann und je nach Entwicklung die Zeit angepasst werden kann.

Klausuren können auch ganz gezielt zu besonderen Zeiten eingesetzt werden. So bietet es sich bei einer größere personelle Veränderung im Team an, dem Aufmerksamkeit zu geben. Oder wo sich der Einsatz eine Klausur auch als sehr hilfreich gezeigt hat ist bei Abschlüssen… Abschluß eines Projektes, Abschluß einer Phase, Abschluß eines Teams.

Supervision

In meinen Supervisions-Angeboten findet je nach Auftragsklärung Team- und Fallsupervision statt. Gerade bei selbstorganisierten Teams kommen häufig auch strukturelle Themen dazu.

In meiner Haltung als Supervisor haben Selbstbestimmtheit und Achtung der eigenen Grenzen einen hohen Stellenwert. Dies zeigt sich unter anderem in der Auswahl der Themen, die bei unseren Terminen Aufmerksamkeit bekommen. Es sind aus meiner Sicht hauptsächlich die TeilnehmerInnen, die die Themen einbringen. Vielleicht lege ich einmal ein Thema dazu, das mir auffällt. Die Entscheidung, welches Thema Raum bekommt, bleibt aber immer beim Team.

Methodisch versuche ich zwischen sprachlicher und visueller Ebene zu wechseln. Auf der visuellen Ebene arbeite ich gerne mit Symbolkarten, Moderationskarten am Boden, Verkörperungen und systemsichen Aufstellungen.

Auch die Natur ist bei mir herzlich willkommen. Wenn es sich thematisch anbietet, gehe ich gerne mit meinen Teams raus, nutze die Natur als Reflektionsmöglichkeit und für Gespräche bei Spaziergängen zu zweit.

Wichtig ist es mir, dass sich alle TeilnehmerInnen bei mir in Supervision in einem geschützten Raum befinden. Es sollen keine neuen Verletzungen dazu kommen und ich versuche Gruppendynamik zu unterbinden. Entsprechend bewegen wir uns eher bedacht und achtungsvoll in Supervision.

Coaching mit dem Systembrett

Coaching bedeutet für mich, dass ich dich dabei unterstütze, (1) auf die relevanten Themen deines beruflichen oder privaten Lebens zu blicken, und (2) daraus eine konkrete Frage (Fokussierung der Aufmerksamkeit) abzuleiten.

Im nächsten Schritt (3) suchen wir nach einer Antwort oder Lösung für deine Frage. Dabei gehe ich grundsätzlich davon aus, dass du die für dich passende Antwort entweder in dir trägst oder du die Fähigkeit besitzt, diese Antwort zu finden. Dabei begleite ich dich.

Mit Hilfe verschiedener Methoden begleite ich dich dabei, die Antwort Schritt für Schritt zu finden und zu greifen zu bekommen. Eine der kraftvollsten Methoden, die ich dabei kenne, ist das Systembrett. Das Systembrett ist ein Werkzeug, das hilft, Personen oder Kräfte/ Relevantes (in Bezug auf dein Thema) sichtbar zu machen, und die Verbindungen zueinander durch Abstände und Ausrichtungen zu erkennen.

Wir erarbeiten die aktuelle Situation und ein Lösungsbild, und leiten daraus den Weg ab, der vor dir liegt, wenn du die Veränderung in deinem Leben umsetzen möchtest. Dabei begleite ich dich durch Fragen, lade dich ein, auch in Bereiche zu schauen, die im Dunkeln liegen, oder bringe selber Aspekte ein, die aus meiner Sicht Beachtung verdienen.

Meine Aufgabe ist es, dich in deinem Prozess zu unterstützen, den roten Faden immer wieder zu halten und dir Raum zu geben, damit du deine Fragen und deine Antworten findest. Du bist der Experte für dein Leben, und so kannst auch nur du entscheiden, ob dir eine Antwort passend, kraftvoll und umsetzbar erscheint. Das sind für mich die relevanten Kriterien für ein erfolgreiches Coaching mit dir.

Coaching im Gehen/ Walk and Talk

2005 war ich alleine auf dem Jakobsweg. 2006 ging ich mit meiner Partnerin den spanischen Küstenweg. Auf diesen beiden Wegen lernte ich viel über mich, konnte Etappen meines Lebens befrieden und Erkenntnisse für die Zukunft mitnehmen.

Ich lernte auch viel über den eigenen Rhythmus und das Suchen eines gemeinsamen Rhythmus, das Loslassen, das Ankommen, Ziele, dass es kein Scheitern gibt, sondern nur neue Erkenntnisse, Bedürfnisse und passende Lösungen dafür.

Ein Satz, der sich auf dem Weg entwickelte, war: „Der äußeren Bewegung folgt die Innere.“ Das bedeutet für mich, dass die Bewegung des Körpers und das Gefühl für das eigenständige Vorankommen in einer Umgebung, Auswirkungen auf unsere inneren Vorgänge (der Psyche und des Denkens) haben.

Herausforderungen und schwierige Situationen engen unser Denken häufig ein, wir sehen nur noch eine Möglichkeit oder sogar gar keine und erstarren teilweise. Die äußere Bewegung durch das Gehen hat Auswirkungen auf diese Erstarrung. Die Erstarrung lockert sich auf, und das Bild der Bewegung und der eigenen Entscheidungskraft überträgt sich von außen nach innen. Es wird klar: alles ist in Bewegung und wir können diese Bewegung maßgeblich beeinflussen.

Dieses Bild ist aus meiner Sicht eine sehr günstige Grundhaltung, um das eigene Berufs- und Privatleben konstruktiv zu gestalten. Darum geht es im Coaching mit mir. Und deshalb gehe ich beim Coaching gerne mit dir.